Kapitel 5

Das war es also schon. Sarius, Dunkelelf und Ritter, wurde beim Beeren sammeln überrumpelt und von zwei großen Männern verschleppt.. Einer der zwei Männern trug ihn bis am Rand einer Böschung und warf ihn den Hang herunter. Später sagte ein dritter Mann zu Sarius, das er das spiel verlassen soll und so tun als würde er nie davon wissen, denn das sei das Beste für ihn. Ebenso gab er ihm den Tipp, dass Wunschkristalle sehr hilfreich für ihn sind. Als die Männer gingen entschließt er sich nicht zum Turm zu gehen, sondern weiter zu gehen. Nach ein paar Schritte hörte er Geräusche und folgte ihnen bis er an einer großen Mauer kam. Er schlug mit seinem Schwert auf die  Mauer und sah auf dem Boden paar Buchstaben und schlug weiter auf die Mauer bis es auf dem Boden einen ganzen Satz ergab,“Geh ins Netz“. Das tat er sofort und im gleichen Moment brach ein Teil der Mauer auf und er sah direkt auf die Schlacht, die er gehört hatte. Zwei Barbaren, eine Katzenfrau, ein Werwolf, mehrere Zwerge, drei Vampire zwei Dunkelelfen kämpfen mit vier hässlichen Trollen. Sarius wagt sich in die Schlacht. Nach dem Kampf lag Sarius verletzt am Boden. Dennoch hatten sie die Schlacht gewonnen. Kurz darauf kam der Bote mit den gelben Augen. Der Bote hat Sarius wegen seinem Mut belohnt und gab ihm einen Heiltrank. Als der Bote ging konnten sie ein Lagerfeuer machen und reden. Später kam ein Gnom vorbei und teilte ihnen mit, dass sie Grabräuber überfallen sollen. Alle gingen in verschiedene Richtungen doch Sarius folgte kurze Zeit Sapujapu. Nachdem seine Ausdauer weg ist geht er alleine weiter. Er findet im Gebüsch einen Grabräuber, den er tötet und sammelt die Beute auf. Seine Mutter stört ihn dabei und er reagiert pampig.

Kapitel 6

Nick entschuldigt sich bei seiner Mutter, isst und schmiert seinen Englischessay hin, bevor er sich wiederdas Spiel spielt. Er trifft auf Xohoo, Drizzel und Tyrania. Es folgt der Kampf gegen Wasserfrauen. Der Bote will Nick zu einer Zwei werden lassen, wenn dieser einen Botengang übernimmt. Nick staunt nicht schlecht, als er erfährt, dass der Botengang im realen London stattfinden soll in St Andrew’s. Er glaubt nicht daran, dass dies Wirklichkeit ist und sagt zu. Dies ist der erste Zeitpunkt, in dem das Spiel Bezug auf die Wirklichkeit nimmt.

Charaktere im Spiel

Sarius         : war Dunkelelf und Ritter im Spiel. Er wurde von Nick gespielt.

                      Waffe: Langschwert und ein kleines Holzschild.

                      Fähigkeit: Feuer machen, Heilkraft, Kraftschild

 

Bloodwork: Hinter dem ehrgeizigen, wie mürrischen und vor allem gefährlichen.

                        Waffe: Axt, riesiges Schwert & Schild

                        Fähigkeit: unbekannt

 

Dizzel          : war Vampir

                      Waffe: unbekannt

                      Fähigkeit: unbekannt

Willkommen bei Erebos!

Nick beobachtet an seiner Schule ein merkwürdiges Verhalten einiger seiner Mitschüler. Diese übergeben oder empfangen diskret geheimnisvolle kleine Päckchen, über deren Inhalt sie anschließend kein Wort verlieren oder eine Ausrede erfinden. Nick, der eigentlich immer auf dem Laufenden ist, was in der Schule aktuell passiert oder modern ist, wundert sich sehr darüber, dass er bisher weder Bescheid weiß um was es dabei genau geht, noch dass ihm jemand eines dieser ominösen Päckchen gegeben hat. Dass auch sein bester Freund Colin ein Insider ist und ihm gegenüber nicht mit der Wahrheit herausrücken will, verärgert ihn sehr. Als dieser dann plötzlich nicht nur das Basketball-Training wiederholt schwänzt, sondern auch nicht zum Unterricht erscheint, beginnt Nick sich ernsthaft Sorgen zu machen. Dabei ist Colin nicht der einzige Mitschüler, der plötzlich unzuverlässig geworden ist. Als Nick dann doch endlich von einer Mitschülerin das kleine Päckchen überreicht bekommt, ist seine Neugier endlich befriedigt und schlägt in Erstaunen um, als er bemerkt, dass es sich dabei um ein Videospiel, ein Rollenspiel, handelt. Doch es ist kein normales Videospiel, wie Nick schon sehr früh feststellen muss. Denn es scheint den Spieler zu kennen und erkennt sogar, wenn dieser lügt. Zudem stellt es auch Aufgaben, die in der Realität verrichtet werden müssen. Da stellt sich nicht nur Nick die Frage, wie ein Computerspiel erkennen kann, wann er lügt oder ob er eine Aufgabe wie verlangt erfüllt hat? Und warum kann es wirklich auf jede nur erdenkliche Frage, die man stellt, sinnvoll antworten?

„Erebos“ hat strikte Regeln, die es den Spielern auferlegt: 

  • Spiele immer alleine!
  • Du hast nur ein Leben, wenn du dieses verlierst, kannst du nie wieder „Erebos“ spielen!
  • Verbreite keine Informationen über das Spiel im Internet, im Freundeskreis oder der Familie!
  • Du darfst dich nur im Spiel über „Erebos“ unterhalten – und zwar am Lagerfeuer!
  • Verrate niemals deinen wahren Namen oder den deiner Spielfigur!
  • Neugier wird bestraft!
  • Bewahre die Erebos-DVD sicher auf. Du brauchst sie, um das Spiel zu starten. Kopiere sie nur, wenn du dazu aufgefordert wirst!
  • Wenn du gegen die Regeln verstößt, kannst du für immer vom Spiel ausgeschlossen werden!

Nick findet trotz anfänglicher Schwierigkeiten immer besser ins Spiel und lernt schnell dazu. Sein Avatar, der Dunkelelf Sarius, besteht immer größere Herausforderungen und hat gute Chancen, sich in den Inneren Kreis hochzukämpfen. Diesen bilden die fünf besten Spieler von „Erebos“, die nebenbei speziell trainiert werden, um im großen Finale den Sieg über Ortolan davonzutragen. Doch um es in den Inneren Kreis zu schaffen, muss Sarius noch einige Level aufsteigen, weitere Fähigkeiten dazulernen oder verbessern und vor allem immer schwerere Aufgaben des Boten erfüllen. Diese sind auch die einzige Chance, dem virtuellen Tod gerade noch einmal von der Schippe zu springen. Doch der Preis, sein einziges Leben zu schützen, wird leider immer größer.

Quelle: Helluo Librorum; Ulla Pozniacki – Erebos. In: Forum auf werkstatt-treff.de (http://www.werkstatt-treff.de/forum/index.php?topic=433.0, abgerufen am 12. Januar 2017)

Prolog

Es beginnt immer nachts. Nachts füttere ich meine Pläne mit Dunkelheit. Wenn es etwas gibt, worüber ich im Übermass verfüge, so ist es Dunkelheit. Sie ist der Boden, auf dem gedeihen wird, was ich wachsen lassen möchte.

Schon immer hätte ich, vor die Wahl gestellt, die Nacht dem Tag vorgezogen und den Keller dem Garten. Nur nach Sonnenuntergang wagen sich meine verkrüppelten Ideenwesen aus ihren Bunkern, um eisige Luft zu atmen. Sie warten darauf, dass ich ihren missgestalteten Körpern eine eigene groteske Schönheit verleihe. Ein Köder muss schön sein, damit die Beute den Haken erst bemerkt, wenn er tief im Fleisch steckt. Meine Beute. Fast möchte ich sie umarmen, ohne sie zu kennen. In gewisser Weise werde ich das tun. Wir werden eins sein, in meinem Geist.

Ich muss die Dunkelheit nicht suchen, sie ist immer um mich, ich verströme sie wie meinen Atem. Wie die Ausdünstungen meines Körpers. Mittlerweile meidet man mich, das ist gut. Sie alle schleichen um mich herum, wispernd, unbehaglich, angstvoll. Sie denken, es ist der Gestank, der sie fernhält, doch ich weiss, es ist die Dunkelheit.

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